Zu Guttenberg versagt sich den Medien

Zu Guttenberg hat mehrfach in der Vergangenheit klargestellt, dass er vorerst nicht an eine Rückkehr in die Politik denkt. Verzweifelt suchen die Medien nach Aufhängern, um trotzdem über Guttenberg berichten zu können.

So streut der Focus in seinem Stimmungsbild das Gerücht, Guttenberg würde an einer neuen Doktorarbeit arbeiten.

Der Spiegel bringt die Mitteilung, das zu Guttenberg nicht in die Politik zurückkehre, obgleich dies bereits seid längerem bekannt ist und darüber ausführlich (auch im Spiegel) berichtet wurde.

Die Welt beteiligt sich an dem Gerücht, dass Guttenberg 2013 in das Europaparlament gehen würde.

RP Online, übrigens einer der schärfsten Verfolger Guttenbergs, berichtet über zu Guttenbergs bevorstehende Teilnahme an der Beerdigung seiner Großmutter.

Offensichtlich leiden die Medien unter Entzugserscheinungen. Mit Wut müssen die Gegner Guttenbergs zur Kenntnis nehmen, dass das Thema Guttenberg aktuell bleibt. Er ist nicht vergessen.

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Zu Guttenberg denkt 2013 nicht an Rückkehr in die Politik

Die Versuche einiger CSU-Politiker, zu Guttenberg zu einer Rückkehr in die Politik zu bewegen, sind vorerst gescheitert.  Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich traf Ende Juli Guttenberg in Oberfranken, um ihn für eine erneute Kandidatur zu gewinnen. Vergeblich.

Der CSU-Landrat von Lichtenfels, Christian Meißner, konnte Guttenberg eben sowenig zu einer Rückkehr überreden. Am Rande des CSU-Parteitags am Freitag vor einer Woche fand der vorerst letzte Versuch eines prominenten CSU-Politikers statt, den Gesprächsfaden mit Guttenberg wieder aufzunehmen.

Während sich die CSU in der Münchner Messehalle traf, residierte der ehemalige Parteiliebling im Bayerischen Hof, wo er an einer außenpolitischen Diskussion teilnahm. Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium und CSU-Vize, traf sich mit dem Ex-Verteidigungsminister in dem Nobelhotel.

Die Bemühungen Seehofers, zu Guttenberg wieder einzubinden, über die zu Letzt die Bild berichtete, sind somit ergebnislos verlaufen.

Quelle: Der Spiegel vom 28.10.2012

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Aufruf an die CDU/CSU

Folgende Leserzuschrift erreichte uns von Herrn Timo Hoffmeister:

Es sollten sich dringend bei dieser sozialistischen Politik der aktuellen CDU/CSU die wirklich freiheitlich-konservativen Recken mal bewegen und dafür sorgen, dass

a) Guttenberg schnellstmöglich nach einer verlorenen Wahl 2013 zurück geholt wird

b) Friedrich Merz & Roland Koch zurück geholt werden

c) wirtschaftliche Zusammenhänge dann aufs Einfachste runter gebrochen werden und dem Volk im freiheitlichen Sinne erklärt werden und die wirklichen Ursachen der Verwerfung mal ausgesprochen werden

(Massenmigration und deren Kosten in die Sozialsysteme, Millionen von Bürokratiejobs ohne Wertschöpfung, Bürokratiekosten und der nur marginale Abbau von Bürokratie, bis heute keine Zusammenführung von Kommunen und Ländern, Überfälliger Schluss des sog. ‘Länderfinanzausgleichs’, Technikfeindlichkeit der Deutschen, von linken Medien geschürte Gerechtigkeitsbesoffenheit in weiten Teilen des Volks, mehr freies Unternehmertum muss generiert werden (statt Feindbild Unternehmer & Manager), Schluss mit Manager- & Bankenbashing (die sind nur ein Teil des Problems, der wesentliche Teil ist was anderes), Einführung eines Anreiz- & Bestrafungssystems im Gesundheitswesen (da die Kosten für dieses sonst explodieren), neue Atomkraftwerke und sonstige Kraftwerke (zwar noch Ausbau der Windkraft, aber Einstampfen von sauteurer Solarenergie und der “Energiewende” als solches), Austausch aller linken Versallen in der CDU/CSU…also 80% der kompletten Führungsriege.

Es wird wirklich Zeit, dass die Freiheitlich-Konservativen endlich (wie lange müssen wir denn noch warten) aus’m Knick kommen und nach diesem puren SPD-Kurs für eine Revolution sorgen und sich der Sozis innerhalb der Partei entledigen, denn nur dann werden auch Wahlen gewonnen und nur dann kann der Wohlstand hier gehalten werden.

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Schavan im Fokus der Plagiatswächter

Foto: Zeit Online

Bildungsministerin Schavan hatte über Guttenbergs Plagiatsaffäre gesagt, sie schäme sich als Wissenschaftlerin «nicht nur heimlich». Mit dieser öffentlichen Äußerung hatte sie den Rücktritt Guttenbergs beschleunigt, denn damit schwand die Rückdeckung der CDU für den ehemaligen Verteidigungsminister.

Es erscheint wie eine späte Genugtuung für Guttenberg und seine Anhänger, dass Schavan nun das gleiche Schicksal ereilt wie den beliebten Politiker. Es läuft durch alle Medien: Schavan ist in ihrer Doktorarbeit des mehrfachen Plagiats überführt.

„Annette Schavan hat sich in vergleichbaren Fällen schon öffentlich geschämt, da hat die Partei noch Geschlossenheit geübt.“ Deshalb liege die „moralische Messlatte“ für die Wissenschaftsministerin nun besonders hoch. „Darunter kann und darf sie jetzt nicht so einfach hindurch tanzen“, betonte der Landeschef der Jungen Union, Nikolas Löbel.

Auf einer Plattform „Schavanplag“ listet ein Unbekannter angebliche Plagiatsstellen auf über 50 Seiten ihrer gut 350 Seiten starken Dissertation aus dem Jahr 1980 auf. Hauptsächlich werden ihr Mängel und „Verschleierung“ beim Quellennachweis vorgeworfen. Aus Erfahrung werden diese Plags zum Selbstläufer, so dass der Abgang der Berufspolitikerin absehbar wird, zumal sie in der CDU über keine große Unterstützung verfügt und als Fachministerin für Bildung den Anspruch auf Makellosigkeit nicht mehr länger aufrechterhalten kann.

In dieser exponierten Position reichen die bisherigen Vorwürfe bereits aus, um Rücktrittsforderungen zu rechtfertigen. Der Berliner Rechtsprofessor Gerhard Dannemann von der Humboldt-Universität spricht von einem „gravierenden wissenschaftlichen Fehlverhalten“ (Focus). Dannemann ist Mitglied jenes Teams(Vroniplag), das Schavans Dissertation kritisch prüfte.

So fordert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Dagmar Ziegler offen den Rücktritt Schavans: „Sollten die Vorwürfe zutreffen, dann ist Frau Schavan als Ministerin, gar als Wissenschaftsministerin nicht zu halten.“ Es ist eine Frage der Zeit, bis sich auch Mitglieder der CDU dieser Auffassung anschließen.

Besitzt Schawan genug Selbstachtung, um den Rücktritt bald zu erklären oder riskiert sie die weitere Schädigung des öffentlichen Ansehens ihrer Person, ihres Amtes und der CDU in diesem wichtigen Wahljahr?

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Di Lorenzo bereut Guttenberg-Interview

Foto: dpa 

Es ist ruhig um zu Guttenberg geworden. Schlagzeilen mit diesem Thema sind in den Medien nicht mehr zu finden. Merkwürdigkeiten findet man allerdings noch immer.  Laut einer dpad-Mitteilung bereut der Zeit-Chefredakteur Di Lorenzo das mit zu Guttenberg geführte Interview.

„Erst war ihm fast das ganze Land verfallen – und dann dieser jähe Absturz. Deshalb wollte ich dieses Interview“, sagte der 53-Jährige im Gespräch mit der „Berliner Zeitung“. „Aber das Buch war ein Fehler, den ich bereue“, so di Lorenzo. Den gegen ihn erhobenen Vorwurf, als Steigbügelhalter des Barons zu dienen, habe er allerdings als unfair empfunden.

Nun, das mit zu Guttenberg geführte Interview hat sicherlich zur Auflagensteigerung der Zeit beigetragen und das Buch hat sich auch nicht schlecht verkauft. Immerhin stand es im Mittelpunkt starker Medienkritik. Über die Uniformität der Medienmeinung haben sich schon viele Zeitgenossen gewundert, zuletzt der Nobelpreisträger Günter Grass im Rahmen seiner Israelkritik.

Nachdem sich die Wogen der Empörung in Sachen zu Guttenberg gelegt haben, erstaunt daher der verspätete Gang  Di Lorenzos nach Canossa. Will er sich wieder in die Reihen seiner Berufskollegen eingliedern? So recht ist seine Erklärung auch nicht verständlich, da er keinen nachvollziehbaren Grund für seine Reue angibt. So rundet die Verhaltensweise des Chefreakteurs das Gesamtbild ab, das man in den letzten Monaten von der Presse gewinnen konnte.

 

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Neue Attacken auf Guttenberg

Zu Guttenberg hatte sich am Donnerstag mit dem Piraten-Politiker und Netzaktivisten Stephan Urbach in einem Café in Berlin-Friedrichshain getroffen, um Internetfragen zu erörtern.  Als EU-Berater für Internetfragen hatte zu Guttenberg eine Einladung Urbachs angenommen, die er in einem offen Brief an zu Guttenberg abgegeben hatte.

Unglücklicherweise hatte Urbach auf seiner Webseite Ort und Zeitpunkt des Treffens veröffentlicht, was die selbsternannten „Spaßvögel“ der Hedonistische Internationale dazu nutzten, zu Guttenberg mit einer Schwarzwälder Kirschtorte eines bekannten Tortenherstellers („Festtagstorte“) zu torten, diese Aktion auch noch in schlechter Handy-Qualität zu filmen und selbiges Video ins Internet zu platzieren.

Übrigens diente als Vorbild die Tortenattacke von Ariane Raad auf den damaligen Ministerpräsidenten Oettinger. Anders als Frau Raad war der vermummte Tortenwerfer im Berufsschwarz der Linken zu einem Interview nicht bereit. Die Hedonistische Internationale zeichnete in der Vergangenheit maßgeblich verantwortlich für die Anti-Guttenberg-Demos, die während der Pro-Guttenberg-Demos abliefen.

Zu Guttenberg nahm es von der sportliche Seite. Mit Genuss leckte er sich seine Finger ab und lächelte in die Kamera. Im Internet reagierte er auf den Angriff mit Humor. „Hurra, eine Tortenattacke!“, schrieb er bei Facebook. „Ich dachte schon, ich würde in Friedrichshain verhungern. (..) Eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte. Beim nächsten Mal dann gerne Käsesahne!“

Immerhin 11,176 Facebooknutzer drückten den Like-Button, womit die HI wohl nicht gerechnet hatte. Denn Tortenattacken dienen üblicherweise dem erklärten Zweck, den Angegriffenen der Lächerlichkeit Preis zu geben.

Mit seiner gelassenen Reaktion hat sich zu Guttenberg neue Sympathien gemacht, was den Internetaktivisten überhaupt nicht passte. Also hackten sie am Sonntag kurzerhand die Internetseite zu Guttenbergs und erklärten ihn zum „Bundeskuchenminister“.  Die Urheber der Attacke vom Sonntag waren zunächst nicht bekannt. Im Quelltext hinterließen sie einen Hinweis auf einen Twitter-Account, dessen Inhaber, der Kölner IT-Sicherheitsberater Stefan Esser, aber eine Verwicklung in die Attacke bestritt.

Mit solchen Attacken wird zu Guttenberg, ein Ex-Minister ohne Personenschutz, leben müssen, wenn er weiterhin an das Gute im Menschen glaubt und die Bösartigkeit seiner Gegner unterschätzt. Der Ablauf hat allerdings gezeigt, dass zu Guttenberg Selbstvertrauen zurückgewonnen hat und genau richtig auf die Aktionen reagierte. So haben sich die Aktionen für die beteiligten Aktivisten letztendlich zum Rohrkrepierer entwickelt und werden zu Guttenberg die Rückkehr in verantwortliche Positionen in der Politik erleichtern.

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Zu Guttenberg übernimmt kein politisches Mandat

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Bitten der CSU nach einer Rückkehr in die Bundespolitik eine Absage erteilt. CSU-Parteichef Horst Seehofer teilte in München mit, Guttenberg habe eine Kandidatur bei der Bundestagswahl 2013 abgelehnt.

Seehofer hatte offenbar gestern noch einmal versucht, Guttenberg ein politisches Comeback schmackhaft zu machen. Für seine Absage habe der Ex-Minister ausschließlich persönliche Gründe angeführt. Er wolle nach seiner Plagiatsaffäre aus seinen Fehlern lernen. „Dies erfordert jedoch Zeit und Abstand, das ist die Begründung für die Entscheidung“, sagte Seehofer.

Seehofer legte einen Brief Guttenbergs an die CSU-Mitglieder vor, in dem dieser schrieb, eine Kandidatur im kommenden Jahr sei nicht der richtige Zeitpunkt. Zugleich kündigte er an, „auf lange Sicht“ keine öffentlichen Auftritte in Deutschland mehr wahrzunehmen. Bereits gemachte Zusagen nehme er wieder zurück.

Guttenberg räumte in dem Schreiben ein, dass nicht jede seiner Äußerungen im vergangenen Jahr klug gewesen sei. Auch die vergangenen Wochen seien rückblickend „missglückt“ gewesen, da sie vielen Menschen „wie eine Comeback-Inszenierung erschienen“. Dies sei aber nicht seine Absicht gewesen. Auch hieraus habe er Lehren und Konsequenzen zu ziehen.

Seehofer bekräftigte aber, eine Wiederkehr Guttenbergs in die deutsche Politik unter dem Dach der CSU bleibe durchaus eine Option. Bei seinem gestrigen Gespräch mit dem Ex-Minister sei es um den Zeitpunkt gegangen.

Quelle: dapd 

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