Kommt zu Guttenberg bereits 2012 zurück – Ein Pressespiegel

Foto: Picture Alliance/dpa

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hält ein politisches Comeback seines Vorgängers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nicht für ausgeschlossen.  „Die Entscheidung darüber liegt bei ihm“, sagte de Maizière der Passauer Neuen Presse. „Die Öffentlichkeit sollte das respektieren und nicht jeden seiner Schritte bis in den letzten Winkel verfolgen.“

Der vor neun Monaten zurückgetretene Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kann sich ein baldiges politisches Comeback vorstellen. „Ich schließe nichts aus, aber es gibt bislang noch keine konkrete Intention“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Aber ich werde mit Sicherheit in mein Heimatland zurückkehren und ein politischer Kopf bleiben.“ Auf Nachfrage wollte Guttenberg auch eine Rückkehr vor der Bundestagswahl 2013 nicht ausschließen.

Seehofer betonte laut Stuttgarter Nachrichten in der Sitzung  der CSU-Landtagsfraktion, dass Guttenberg der Weg zurück jederzeit offen stehe. Die CSU sei seine Familie, Guttenberg gehöre „zu uns“. Ob und wann er zurückkommen wolle, müsse er aber ganz alleine entscheiden.

Mit eine raschen Rückkehr Guttenbergs in CSU-Spitzenämter ist nach Einschätzung von CSU-Politikern nicht zu rechnen. Man werde ihm jetzt nicht überall die roten Teppiche ausrollen und ihn als verlorenen Sohn feiern, sagte ein Abgeordneter. Die Bundestagskandidatur in seinem Heimatwahlkreis in Oberfranken wäre Guttenberg aber sicher – wenn er denn wolle. „Wenn er will, dann kriegt er das Mandat hundertprozentig“, sagte ein Landtagsabgeordneter.

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